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Mediation … Meditation – Warum Dieses Wortspiel Sinn Ergibt

Mediation … Meditation – warum dieses Wortspiel Sinn ergibt

Text: Monique Ridder – ridder.nrw

Nun hat es bereits einige Jahre gebraucht, bis sich der Begriff der Meditation schon ein wenig von Räucherstäbchen und sphärischen Klängen distanzieren konnte und der Mensch die Meditation als Ausgleich, Balance und zur inneren Einkehr und Zentrierung nutzt.
Die Meditation ist damit als Begriff in der Gesellschaft inzwischen angekommen. Das ist ein erster Schritt bedeutet aber keinesfalls, dass ein Großteil bereits allmorgendlich den Tag mit Meditation entspannt und zentriert beginnen würde.

Auch die Mediationv(ohne t in der Mitte) als Vermittlungsverfahren in konflikthaften zwischenmenschlichen Bindungen ist noch nicht in Gänze in der Gesellschaft angekommen.
Ihr haftet noch immer etwas „esoterisches“ an, obwohl sie in einem Mediationsgesetz im deutschen Rechtsstaat seit 2012 geregelt ist.
Im Bewusstsein der Menschen scheint sie bis heute noch nicht als die eigentliche Chance für zwischenmenschliche Probleme angekommen zu sein. Vielleicht vertraut man dem „Neuen“ auch nicht, weil man es nicht kennt und keine Vorstellung hat, was ausgerechnet der große Unterschied zu anderen Verfahren sein soll. Doch der Teufel – oder hier vielmehr der „Engel“- steckt im Detail.

Entspannt Konflikte lösen

Wir kennen es alle: wenn wir einen Streit haben, einen richtigen Streit, dann geht es uns damit meistens nicht gut. Die Emotionen sind stark. Von Ängsten, Traurigkeit über Wut und Zorn, aber auch Hilflosigkeit und Überforderung ist alles mit dabei. Und unser übliches gelerntes Verhalten steht als Kompetenz zur Verfügung.
Vielleicht gehen wir solchen Auseinandersetzungen grundsätzlich aus dem Weg und handeln, wenn, dann verdeckt.
Vielleicht sind wir aber auch überzeugt im Recht zu sein und wollen die Auseinandersetzung Kraft des besseren Arguments und fordern unseren Konfliktpartner heraus.
Eine dritte Variante schafft Ruhe, aber missachtet unsere eigenen Interessen: wir geben nach um des lieben Friedens willen.
Diese drei Varianten lösen die Konflikte meist nicht in der Form, dass alle dabei gut wegkommen. Meist ist zumindest einer der „Verlierer“, weil er verzichtet oder die Beziehung gestört ist. Der Kompromiss als Krücke zum Konsens sind dabei die besseren Wege. Doch schafft man diese häufig nicht allein, da einem diese Kompetenz vielleicht nicht zur Verfügung steht, wenn es gerade nicht um die eigenen Dinge geht. Dann braucht es eben jemanden. Eine Vermittlerin oder einen Vermittler, die unterstützten.

Mediatorinnen und Mediatoren können das

Wenn Sie eine ausgebildete Mediatorin oder einen ausgebildeten Mediator engagiert haben, dann brauchen sie nicht mehr auf ihre Wortwahl zu achten. Sie müssen sich auch nicht zurückhalten und all Ihre Sätze vorher sorgsam formulieren.
Die Mediationsperson ist davon überzeugt, dass Konfliktparteien ihre guten Gründe für Ihr Handeln, für ihre Forderungen und ihre Interessen haben. Dieser Profi wird Sie sogar dabei unterstützen, die Dinge klar zu formulieren, sodass es auch die jeweilige Gegenpartei hören und verstehen kann. Und selbst wenn Sie mal wenig wertschätzend formulieren, weil die Gefühle sie gerade überkommen, wird die Mediationsperson ihnen helfen, indem sie Ihre Ausführungen übersetzt und es damit ermöglicht, dass alle Beteiligten wieder in eine konstruktive Arbeitsatmosphäre finden.

Sie können sich vollständig einbringen und haben die Gewissheit, dass es nur eine Lösung geben kann, wo auch Ihre Interessen vollständig berücksichtigt werden.
Wo sonst haben Sie solch persönliche Freiheit?

Viele Konflikte lassen sich durch ein Mediationsverfahren schneller, einvernehmlicher und günstiger lösen als vor Gericht. Egal ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder in einer Beziehung. Mediation ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Gesellschaft.

Sicher ist der Mediationsprozess nicht mit einem Wellness-Event zu vergleichen, da Sie als Konfliktpartei nun einmal mit Ihren Emotionen, Sorgen, Ängsten, Traurigkeit, Wut und Zorn dabei sind. Jedoch brauchen Sie sich keinerlei Gedanken um den Prozess, um falsche Formulierungen, Eskalationen etc. zu machen. Dafür haben Sie den Profi im Boot, der Sie aber auch die Gegenseite schützt und bis zu einer einvernehmlichen Lösung für alle Seiten begleitet.
Diesen Grad der entspannten Konfliktlösung meint das Wortspiel: Meditation – Mediation.

Sie sind interessiert?

Sie haben Interesse ein Konfliktprofi zu werden und Ihre Konfliktkompetenz zu entdecken und einzusetzen?
Dann schauen Sie gerne bei unserer kostenfreien Informationsveranstaltung zur Ausbildung als zertifizierte Mediatorin/zertifizierter Mediator vorbei.
Konflikte gibt es in allen Lebensbereichen und Arbeitssituationen.
Gut qualifizierte Mediationspersonen werden in Zukunft immer mehr gebraucht werden.

 

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Bild: pixabay Forograf: geralt

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