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Mehr Berufsorientierung Nötig

Mehr Berufsorientierung nötig

Jeder zehnte Ausbildungsplatz nicht besetzt

Die 3. Studie „Ländermonitor berufliche Bildung“ der Abteilung Wirtschaftspädagogik der Universität Göttingen und des Soziologischen Forschungsinstituts in Göttingen untersucht die Situation der beruflichen Bildung in den 16 Bundesländern.

Die Ergebnisse der Studie in Zahlen: im vergangenen Jahr bleiben bis zum 30. September 57.700 Lehrstellen unbesetzt – und das obwohl 78.600 Personen erfolglos eine Stelle suchten, wie es im „Ländermonitor berufliche Bildung“ heißt.

Um gegen Passungsprobleme vorzugehen, plädieren die Studienautoren unter anderem für eine bessere Berufsorientierung. Viele Jugendliche würden nur eine geringe Zahl an Berufen überhaupt kennen oder Vorurteile gegen manche hegen.
Hier könnten bessere Einblicke etwa durch Praktika helfen, sodass sich Unternehmen und potentielle Azubis besser kennen lernen.

Dieser Text ist ein Ausschnitt eines Artikels von faz.net. : „Freie Lehrstelle, kein Vertrag : Das Problem mit den Azubis.“ Von Benjamin Fischer – Aktualisiert am 18.09.201906:35.
Abgerufen am 19.09.2019 unter: www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/freie-lehrstelle-kein-vertrag-das-problem-mit-den-azubis-16387363.html

Wir wollen jungen Menschen Hoffnung vermitteln

 

Kolping Berufsbildung in Essen

Herr Schröder – Ausbildungsleiter, Herr Dr. Nacke – MDL, Herr Miehlke – Ausbilder Fachpraktiker Service

In unseren Projekten der Berufseinstiegsbegleitung innerhalb des Kolping Bildungswerkes ermöglichen wir jungen Leuten und Betrieben das intensive Kennenlernen im geschützten Rahmen.

Durch unsere fachpädagogische Begleitung finden Jugendliche einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb, der sich ohne diese Unterstützung eventuell gar nicht für die Bewerbung interessiert hätte.
Denn vielen Ausbildungsplatzsuchenden kämpfen mit der Angst, abgelehnt zu werden, mit entsprechenden Folgen für ihr Auftreten.
Auch die im oben benannten Artikel erwähnte ‚Unkenntnis über viele Branchen und Berufsfelder‘ ist ein großes Thema in unseren Berufseinstiegsbegleitungs-Klassen.
Aus diesem Grund werden Bewerbungen manchmal nicht so aussagekräftig, wie sie sein können, oder die jungen Leute sind sehr schüchtern beim Vorstellungsgespräch wo es eigentlich darum geht, sich vorteilhaft zu präsentieren.
Unsere Pädagoginnen und Pädagogen erfahren immer wieder, dass besondere Talente und auch große Lernbereitschaft in den Bewerberinnen und Bewerbern um einen Ausbildungsplatz schlummern.

Wenn die jungen Leute dann einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb bekommen, entdecken, dass mehr in ihnen steckt, als bisher angenommen. Wenn der Betrieb dann eine Übernahme zusagt, werden aus schüchternen Menschen junge Professionals in den Betrieben.
Obwohl die Voraussetzungen am Anfang der Begleitung noch alles andere als vorteilhaft waren.

Hemmnisse und Vourteile auf beiden Seiten abbauen ist die Hauptaufgabe unserer pädagogischen Fachkräfte. Aus diesem Grund sind wir sehr erfreut darüber, dass die Förderung für die Berufseinstiegsbegeleitung nun weitergehen kann.

Somit können wir uns auch weiterhin aktiv daran beteiligen, ein geschätztes Bindeglied zwischen jungen Ausbildungsplatzsuchenden und Betrieben zu sein.

Bild mit Schülerinnen und Schülern: Schülerpersonen von StockSnap auf pixabay.

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