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#Hoffnungsschimmer 13. Juni 2020

#HoffnungsschimmerImpuls vom 13.06.2020

Wir suchen so oft in Büchern und Schriften nach Texten, die uns einen Sinn erkennen lassen sollen. Wir sind dann sehr oft enttäuscht, dass wir nichts finden, woran wir uns halten können, der uns erklärt, was wir sind, wie wir sind, warum alles so ist wie es ist und überhaupt sein sollte. Dabei ist es doch so einfach. Es gibt da etwas, etwas was uns alles sagt, uns alles erklärt uns die Wirklich so nahe bringt. Jeder von uns kennt es und so behaupte ich mal, können es mindestens 80 Prozent von uns auswendig. Aber wir wollen nicht raten, nein ich werde es jetzt preisgeben.

Vater, oder auch Papa genannt, eine Person, die uns ganz bekannt ist, der wir vertrauen können, die uns von Anfang an unseres Lebens begleitet.

Unser, ja er ist nicht fremd, er gehört zu uns, zu Dir, zu Euch, zu mir, zu jeden Menschen. Er hält seine Hand über uns und wir können immer zu ihm gehen.

Geheiligt werde Dein Name. Er steht über allen, er ist das große Vorbild, heilig ist er und sein Name soll so ausgesprochen werden, dass man dadurch erkennt, wie wertvoll er für uns ist. Wir dürfen ihn ansprechen, er ist jemand der sich freut, dass es uns gibt.

Dein Reich komme. Er hat was ganz besonderes zu geben, da wo er ist, da fühlen wir uns wohl, da halten wir es aus, da möchten wir gerne sein. Viele von uns haben diesen Ort, die Heimat noch nicht gefunden und so hoffen wir inständig darauf, dass sie bald für uns zugänglich ist und wir hier aus dem Vollen schöpfen können.

Dein Wille geschehe. Was für ein Wort. Wir akzeptieren ihn, er ist eine so große Persönlichkeit, dass wir damit einverstanden sind, dass das passieren soll, was er möchte. Wie im Himmel sowie auch auf Erden. Seine Macht ist groß, er ist für alles verantwortlich, seine Stimme erschallt und er setzt Dinge in Gang, von denen wir kleine Menschen gar nicht fähig sind, deren Zusammenhang zu begreifen.

Unser tägliches Brot gib uns heute. Wir wissen, dass wir nicht nur durch Worte und Wissen leben können. Nein, wir benötigen Kraft, wir benötigen Speise und wir flehen ihn an, bitte speise uns, gib unserem Körper das, was er benötigt und dies nicht irgendwann, sondern jeden Tag aufs Neue. Aber speise uns auch mit Nächstenliebe, mit Geduld, mit Barmherzigkeit, lass uns Dich in uns aufnehmen und so die Lebenskraft von Dir bekommen.

Und vergib uns unsere Schuld. Wie oft erleben wir es bei uns, dass wir von Schuldgefühlen zermahlen werden. Wir wissen einfach nicht mehr weiter, unser Herz wird schwer und wir erkennen, dass wir so oft Unrecht tun und da tut es gut, jemanden unsere Sorgen und Nöte und gerade die Schuldgefühle und Sünden gegenüber zu sagen und dann hoffen, dass diese von uns genommen werden und wir wieder leicht und voller Glückseligkeit unser Leben weiter in die Hand nehmen können.

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Ist ja irgendwo auch klar, oder? Wir verlangen von Gott, dass er uns die Schulden erlässt damit wir wieder frei atmen können. Aber was bringt dies alles, wenn wir unseren Mitmenschen nicht verzeihen können. Wie sollen wir wieder frei atmen, wenn wir uns durch unser eigenes Handeln die Chance nehmen, von Gott freigesprochen zu werden.

Und führe uns nicht in Versuchung. Die Versuchung lauert überall. Schlechte Gedanken, Lügen, schlechtes Gerede über andere, durch Geschichten, die nicht der Wahrheit entsprechen, sein eigenes Bild und Ich in den Vordergrund zu schieben und daraus Vorteile zu erschleichen. Nein, tief in unserem Herzen wollen wir das doch gar nicht und trotzdem machen wir es, weil wir denken, so schlimm wird’s doch nicht sein. Wir müssen erkennen, was wichtig für uns ist und diese Entscheidung müssen wir ganz alleine für uns selber treffen.

Sondern erlöse uns von allen Bösen. Ja, Gott, mach uns zu Werkzeugen Deines Glaubens, lass uns nicht untergehen sondern lass durch unser Leben und Tun anderen zeigen, es gibt einen Weg, den es sich zu gehen lohnt, einen Weg, der sicherlich nicht immer der Leichteste ist, der aber unser Herz zum Strahlen bringt. Wir haben von Gott die Möglichkeit bekommen selber zu entscheiden, für das Gute oder für das Böse. Manchmal sind wir nicht mehr in der Lage die richtige Entscheidung zu treffen und dann brauchen wir Gott und sein Wirken, damit die Entscheidung für uns leichter gemacht wird.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit Amen.

Gott, Jesus, Heiliger Geist, ihr seid das Maß aller Dinge, bei euch findet man Geborgenheit, Zuversicht, Vertrauen, Mut, Disziplin, Rücksicht, Hoffnung, Liebe und dies alles nicht für einen Moment, sondern für immer, für das ganze Leben.

Ja Ihr habt es erkannt, es ist Das Vater unser. Ein Gebet, welches von Gott selber für den Menschen gemacht wurde. Ein Gebet der Weisheit, der Größe, der Hoffnung und der Liebe. Ein Gebet, dass zu jedem Anlass gebetet werden kann und sollte. Ein Lobpreis und ein Flehen an Gott, ein Wissen, dass er genau weiß, was wir benötigen und was für uns Wichtig ist. Dabei müssen wir aber ganz klar sagen, Gott ist kein Gott, der Kriege und Unheil will. Wir machen es uns leider viel zu oft zu leicht, indem wir fragen, warum lässt Gott solche schlimmen Sachen, z.B. wie jetzt in Münster zu, warum sendet er den Menschen so viel Leid zu, wozu das alles? Wir Menschen sind so gestrickt, dass wir für alles was geschieht eine Erklärung benötigen. Wir nehmen nichts hin. Wenn etwas nicht erklärt werden kann, dann gibt es dies nicht und dass wir uns die Schuld für viele Dinge geben sollten, das sehen wir nicht ein, dann müssen höhere Mächte am Werk gewesen sein. Meine lieben Leserinnen und Leser, es gibt Sachen, die kann man nicht erklären, die muss man manchmal einfach hinnehmen aber Gott hat uns durch die Heilige Schrift so manchen guten Tipp gegeben und so manches Wort an uns gerichtet, dass uns Zusammenhänge erkennen lässt. Selig sind die, die nicht sehen sondern glauben. Besser kann man es nicht formulieren. Sehen und verstehen ist einfach, aber hören, daran glauben und dann zu begreifen, das ist die Kunst sich auf Gott einzulassen. Lasst uns alle auf ihn vertrauen, lasst uns gemeinsam ja zu ihm sagen, lasst uns seinen Willen annehmen und durch ihn das Reich, die Herrlichkeit und die Kraft in uns aufnehmen und uns den Mantel der Hoffnung überstreifen um die jetzige Situation zu meistern. Alleine sind wir schwach, zusammen sind wir viele und stärker und dann noch Gott an unserer Seite und aus uns wird eine Macht, die alles stemmt, die alles aushält und die auf keinen Fall untergeht. Ich wünsche Euch, dass das Reich, die Herrlichkeit und die Kraft von Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist auf Euch überschwappt, das Ihr erkennt, wohin Euch Euer Weg führt.

Euch allen ein schönes, ruhiges, angenehmes Wochenende. Die Hoffnung und die Liebe, die jeder von Euch in seinem Herzen trägt sendet an diejenigen, die ihren Mut verloren oder verlegt haben, damit die Menschheit wieder ein Gespür dafür bekommen, wie wichtig es ist, Mensch zu sein.

Freut Euch Gott ist auf unserer Seite.

 

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 6. Juni 2020

#HoffnungsschimmerImpuls 06.06.2020

Nachdenkenswert

Es gibt sie, die lang ersehnten weiteren Öffnungen, der sogenannte „Lockdown“ scheint beendet zu sein. Aber was passiert nun? Debatten über Debatten, ob dies denn nun so richtig sei. Welche Konjunkturhilfen es geben soll. Welche davon sind gerecht? Und auf einmal sind wir ein Volk aus Hobby-Virologen, Politikern und vor allem Nörglern und Besserwissern.

Der Alltag kehrt wieder ein! Keine Frage, das ist gut und wichtig. Wir können nach Wochen der Angst, der Anspannung wieder ein wenig aufatmen.

Aber die Ungewissheit bleibt. Wird es eine zweite Epidemiewelle geben? Wenn ja, wie wird sie aussehen? Wird es wieder viele Einschränkungen geben? Das sind Fragen, die an uns nagen, an unserem Anspruch alles voraussehen und planen zu können, kurzum, alles „im Griff haben zu wollen“. Und vor allem keine Angst zeigen zu wollen! Dabei sind Vorsicht und eine gesunde Angst und Skepsis durchaus sinnvoll und wichtig, geradezu natürlich.

Nein, wir sollten uns nicht über alles den Kopf zerbrechen, nicht zu viel Angst zeigen, das ist auch klar. Wir wollen vielmehr auf uns selbst, unseren gesunden Menschenverstand vertrauen.

In Zeiten von Angst und Sorge hilft mir vor allem das Gebet zu Gott. Nicht klassisch runtergerasselt, wie als Pflichtübung, sondern vielmehr die Zwiesprache mit ihm. Gott-Vertrauen wird nicht diese Corona-Krise beenden können. Aber Gott-Vertrauen bietet die Chance besser durch diese Krise und vielleicht in diesen aufregenden Zeiten ein wenig zur Ruhe zu kommen!

Herzlichst grüßt euch

Marcel Gabriel-Simon

 

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 30. Mai 2020

#Hoffnungsschimmer Impuls vom 30.05.2020

Es ist Abend und ich komme von der Arbeit nach Hause. Es war ein anstrengender Tag und ich weiß nicht, was mich gleich erwartet. Ich sitze im Auto und irgendwie findet der Wagen selbst den Weg heimwärts. Obwohl ich mich auf den Verkehr konzentriere, rutsche ich irgendwie ab. Ich höre die Stimmen im Radio, wichtig, manchmal viel zu laut und irgendwie immer schlechte Nachrichten verbreitend, dann endlich Musik. Ich erkenne das Lied und automatisch summe ich mit, einige Liedtexte singe ich sogar mit. Dabei ist es mir ganz egal, ob es sich bei dem Lied um ein englisches, spanisches, französisches oder was weiß ich für ein Lied handelt. Die Melodie gefällt mir und dann singe ich mit. Ich fühle mich frei, die Sonne scheint und das Lied erfüllt mich mit einer Freude, die es herauszuschreien, ok, hier raus zu singen gilt. Wenn ich dann so im Auto sitze, spüre ich nach einiger Zeit die Blicke aus den anderen Fahrzeugen. Ich fühle mich ertappt, was soll ich machen? Weiter Singen, aufhören, verschämt zur Seite blicken, so tun, als ob ich was am Mund hätte und vielleicht gegähnt habe. Oder soll ich einfach die Blicke ignorieren und sie völlig außer Acht lassen? Meistens muss ich dann lächeln und dann singe ich extra weiter, denn das Lied bringt in diesem Moment Freude. Diesen Moment will ich mir nicht entgehen lassen, nein, der gehört mir.

Zu Hause angekommen muss ich mir aber nochmal Gedanken machen. Deutsche Lieder und deren Texte verstehe ich ja und viele von ihnen haben sogar einen tieferen Sinn, doch die anderssprachigen Lieder geben manchmal nur ein wenig von sich preis. Da gibt es Musikpassagen, die einfach klasse sind, aber der Text? Wäre es nicht schön, wenn man alle Sprachen sprechen oder verstehen könnte? Aber halt, da war doch mal was, ja, damals der Turmbau von Babel. Alle Menschen hatten die gleiche Sprache, jeder konnte jeden verstehen, jeder wusste sofort, was der andere meinte. Eigentlich eine ganz tolle Sache. Ich brauche keine Vokabeln mehr zu lernen und auch keine Grammatik, denn jeder versteht mich, und benötigt keine großartigen Erklärungen mehr. Lieber Gott, toll gemacht, oder doch nicht? Gott sah es wohl anders und erkannte, dass es in diesem Moment nicht schön ist, die gleiche Sprache zu sprechen, denn diese hätte ein Unheil zur Folge gehabt, das Unheil, sich auf eine Stufe mit Gott zu stellen, bzw. zu versuchen über ihm zu stehen, dies symbolisch durch den Bau des Turmes. Gott machte kurzen Prozess und schon wurde der Mensch in seine Schranken verwiesen. Viele Sprachen entstanden und es dauerte lange, bis die Menschen sich wieder einigermaßen miteinander unterhalten konnten. Schade eigentlich, denn so wurde vieles viel schwerer. Jetzt müsste man doch meinen, Gott sei nun zufrieden mit seinem Werk. Nein, nein, wir wissen selbst, dass es ein weiteres Ereignis gab, und dieses Ereignis war und ist Pfingsten. Jetzt kam der Heilige Geist über die Jünger herab, und diese priesen Gott und jubelten laut. Die Menschen, die die Jünger hörten, wunderten sich. Denn obwohl sie der Sprache der Jünger gar nicht mächtig waren, hörten sie dennoch ohne sich anstrengen zu müssen die Botschaft in ihrer eigenen Sprache. Für einen Moment verstanden die Menschen wieder einander, die gemeinsame Sprache war wieder da. Der Geist Gottes hatte sich über das ganze Land gelegt, er schaffte das, was bislang keiner vermocht hatte. Er formte schüchterne und ängstliche Menschen zu wahren Wunderrednern, die ihre Ängste beiseitelegten, die jetzt knallhart sagten, woran sie glaubten, worauf sie hofften und wie sie ihr eigenes Leben von nun an führen wollten.

Und da ist sie wieder, die Gemeinsamkeit von damals und von heute. Wir die Menschen, in einer Zeit, die einfach nur schrecklich ist oder uns wenigstens so erscheint. Angst und Schwäche sind unsere Kameraden. Die Sprache wird härter, unangenehmer. Im Augenblick reagieren wir viel sensibler auf so manches Wort, wir wollen viele Dinge nicht mehr wahrhaben. Es reicht jetzt, wir stehen mit ganz vielen Meinungen da und doch wissen wir nicht, wie es weiter gehen soll. Genau in diesem Moment kommt Pfingsten auf uns zu. Wir haben so viel in der letzten Zeit ertragen, geduldet, erlebt und erlitten und jetzt kommt Pfingsten, das Fest, an dem sich Gott und sein Sohn uns gegenüber noch einmal offenbart. Er kommt zu uns und bestärkt uns. Er teilt uns mit, dass wir stark sind, dass wir viel aushalten können und müssen, und dass es jetzt ganz wichtig ist nicht aufzugeben, sondern jetzt unsere Stärken zu zeigen. Und dies nicht im Sinne von Gewalt, Murren und Streitigkeiten, sondern in der Form des Begreifens, des genauen Erkennen, des Verstehens, in der Art Nächstenliebe zu geben und zu vermitteln und nicht eine Verharmlosung der jetzigen Situation herauf zu beschwören. Mut und Glauben an die Welt, so wie sie jetzt ist, zu vermitteln und ganz klar zu zeigen, wir wollen was verändern, aber wir wollen diese Welt nicht durch unseren Egoismus zerstören. Wir wollen uns in die Hände von Jesus, Gott Vater und dem Heiligen Geist geben, auf ihn vertrauen und voller Hoffnung in die Zukunft gehen. Dabei sind wir nicht so naiv zu sagen, alles wird schon irgendwie gut werden. Wir warten jetzt mal einfach ab und dann wird es schon alles seine Wege gehen. Nein, so nicht. Aber wir sollten vernünftig miteinander umgehen, wir sollten zusammen einen Weg suchen und finden, der dann einen gemeinsamen Nenner für die Lösung unserer Probleme bereithält.

Denn eins ist gewiss, für unser Leben sind wir eigenständig verantwortlich. Für die Welt tragen wir alle die Verantwortung und doch sollte es nicht sein, dass wir nur die materiellen Dinge in den Vordergrund stellen sollten. Wem nützen alle Reichtümer der Welt etwas, wenn man erkrankt ist und eine Rettung nicht in Aussicht steht? Unser Leben in ordentliche Bahnen zu bringen, uns voll auf Gottes Wege einzulassen und mit und durch ihn Entscheidungen zu treffen, sollte stets unser Ziel sein.

Wie bin ich jetzt auf dies hier alles gekommen? Ach ja, Musik, Sprachen, Gefühle, Liebe, Pfingsten, Gott Vater, JesusHeiliger Geist.

Möge Pfingsten in Euch allen wahr werden! Lasst Eure Hoffnung zum Himmel steigen, glaubt mir, sie wird erhört und wir werden wieder auf gute Zeiten zusteuern. Pfingsten hat die Jünger seinerzeit stark gemacht und Ihr seid stark und wir alle sind stark, denn wir haben etwas, was viele vergessen oder aber auch nicht wahr haben wollen. Wir haben Gott auf unserer Seite und trotz allem sprechen wir dieselbe Sprache.

Euer Christoph Lammerding

 

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 23. Mai 2020

Zukunftsmusik

Zukunftsmusik klingt in meinen Ohren und langsam kommt Licht in den Schatten der Corona-Krise. Langsam, ganz langsam hat es den Anschein, dass ein Stück Normalität zurückkehrt. Ins Berufsleben, in den privaten Alltag, in die Gesellschaft. Das tut gut, auch wenn wir weiter vorsichtig sein sollten und diese Corona-Krise längst noch nicht überstanden ist.

„Mut tut gut“ ist ein Ausspruch, den wir immer wieder in Kolping-Kreisen hören.
Und ja, Mut setzt Kraft frei. Und diese Kraft führt zu Kreativität!

Ich plane wieder – für die Zukunft, wie immer diese auch aussehen mag. Ich plane den Sommerurlaub. Ich plane Veranstaltungen für das 2. Halbjahr und spüre dabei die Lust darauf, wieder aktiv zu werden. Ich spüre aber auch die Bürde der Verantwortung. Was ist sinnvoll – maßvoll – angebracht? Was kann und darf ich mir und dem anderen zumuten? Wie sehen die Bestimmungen in ein paar Monaten aus? Es heißt weiterhin „auf Sicht fahren“, aber die Melodien der Zukunftsmusik nicht aus den Augen zu lassen. In sich hinein zu hören, und aus diesen kleinen Hoffnungsschimmern Kraft zu ziehen. Hoffnung auf das, was da kommt! Hoffnung darauf, dass wir keine zweite Infektionswelle erleben müssen.

Packen wir es an. Bedächtig, aber nicht mutlos!

Eine gute und gesunde Zeit wünscht weiterhin

Marcel Gabriel-Simon

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 16. Mai 2020

Abwarten

Abwarten auf bessere Zeiten!

Abwarten auf das Ende der Corona-Krise!

Abwarten auf ein bisschen Mehr Normalität!

Abwarten, dass sind wir in unserer modernen, schnelllebigen Gesellschaft nicht mehr gewohnt.

Abwarten spannt an! Wir wollen immer, dass alles schnell geht!

Nun merken wir, dass uns die Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen noch eine Weile begleiten wird, auch wenn zunehmend das Normal-Leben wieder Einzug erhält.

Was lehrt uns diese immer noch unwirkliche Zeit?

Vielleicht dass wir unsere Zeit wieder bewusster nutzen sollten!

Das wir uns auf die stillen Momente besinnen sollen.

Mir geht es so, dass ich zur Zeit Dinge bewusster wahrnehme.

Das Rauschen des Windes oder das Vogelgezwitscher.

Den Sonnenuntergang.

All die Dinge, die uns unsere Natur zeigt.

All die Dinge, die wir oft im Hamsterrad des Alltags übersehen.

Ich nehme mir auch bewusster Zeit zum Beten, zur Zwiesprache mit Gott.

Diese Entschleunigung fällt schwer, sie kostet Kraft, weil ich Sie nicht gewohnt bin.

Aber sie bringt etwas unheimlich positives mit sich.

Wir besinnen uns wieder mehr auf uns selbst?

Schauen was uns wirklich wichtig ist!!

Es grüßt euch herzlich, Marcel Gabriel-Simon

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 9. Mai 2020

Was war das heute für ein Tag. Dazu muss ich sagen, heute hatte ich seit vielen Wochen und Monaten zum ersten Male Urlaub.

Heute würde ich einfach mal darauf los leben. Gesagt getan, ich schnappte meinen Körper und dann ging es raus, einfach in den Garten. Der Stuhl schaute mich an und lud mich ein. Setz Dich hin, rief er. Ich lächelte und schon befand ich mich auf ihm.

Ein Blick durch den Garten. Es grünt und blüht, im Rasen verstecken sich noch Maiglöckchen und blaue und weiße Blumen, deren Namen ich nicht kenne, zeigen sich in schönster Pracht.

Die Sonne steigt höher und sie allein scheint am Himmel zu schweben, keine Wolke, kein grau nein nur strahlendes Blau. Ich schließe die Augen und spüre die Wärme und die Kraft der Sonne.

Bald bin ich braun, so überlege ich und genieße die Ruhe. Was sagte ich, Ruhe? Von wegen. Ich wusste gar nicht, dass es im Garten so laut sein kann und dies nicht einmal von Menschen verursacht. Nein ein Vogelgezwitscher von allen Seiten.

Ich öffne die Augen und blinzele und was ich sehe, das macht mich irgendwie glücklich. Eine ganze Spatzenfamilie was sage ich Familie, eine ganze Sippe. Ein Spatz fliegt hoch und sofort wird er von mindestens drei weiteren Vögeln verfolgt. Was machen die da für komische Bewegungen. Dann erkenne ich es, die kleinen Vögel verlangen von den Alten Futter und so drängeln sie sich immer wieder an die Eltern.

Doch nicht nur Spatzen schilpen herum, so fliegen Rotkelchen, Raben, Tauben, Bussarde, Dohlen, Meisen und sogar ein Specht ganz knapp an mir vorbei. Es herrscht trotz der vielen Tiere kein Gedränge. Langsam hat sich mein Kopf an die Wärme und auch an die Lautstärke gewöhnt und irgendwann merke ich es gar nicht mehr. Ich rutsche ab, ich spüre eine Last fällt von mir, die Arbeit, die mir immer so wichtig ist, verschwindet, mein Körper fühlt sich auch ohne sie sehr gut an.

Ja, ich kann sogar sagen, dass ich den ganzen Tag nicht mehr an die Arbeit gedacht habe. Ich lass meine Seele baumeln. Ich will gar nicht mehr von diesem Ort weg. Hier ist es schön, hier fühle ich mich wohl, hier erlebe ich Glück, hier darf ich mal ganz ich sein.

Urlaub, Urlaub vom sein, Urlaub von allen Problemen, Urlaub von Corona, von allen damit zusammenhängenden Gesprächen, von den Ängsten, der Mutlosigkeit, den Zukunftsfragen. Dann zucke ich zusammen. Mensch, Christoph, darfst du das denn? Einfach alles ignorieren, so tun als ob alles nicht wahr ist. Die Sonne wird heißer und ich muss mich vor ihr ein wenig schützen. Aber doch, ja ich darf Urlaub machen, ich darf einfach mal alles an die Seite legen und ich darf mir Augenblicke schenken, in dem alle Sorgen und Nöte für einen Moment nicht zählen.

Durch diese Art Urlaub zu machen, stärke ich mich, ich baue mich selber wieder auf, ich tanke wieder Kraft und merke, dass meine Akkus geladen werden für die Zeit, die vor mir liegt. Das tut richtig gut und dann merke ich, es ist wichtig, Augenblicke, wie diese zu genießen, es sind die Momente, die ich geschenkt bekomme, geschenkt von dem, der immer seine schützende Hand über mich hält, der mir die Gelegenheit gibt, in allen schrecklichen Situationen, auch die dann noch bestehenden Schönheiten und wirklich wichtigen Dinge zu entdecken.

Die Sonne wandert und auch ich merke, dass ich wieder gestärkt bin. Jetzt kann ich wieder meinen Blick auf die andere Wirklichkeit des Lebens werfen. Aber es soll nicht bei einem Blick bleiben, nein jetzt heißt es auch was tun. Hoffnung ist gut, aber man muss selber was machen, nicht nur auf irgendetwas warten.

Hoffnung für andere werden, Hoffnung, wie eine kleine Pflanze in die Herzen bringen. Verständnis zeigen, Mut machen und doch sich nicht alles gefallen lassen. Lockerungen nicht einfach immer nur akzeptieren, sondern einfach mal seinen Menschenverstand zum Vorschein bringen und dann feststellen, es sind nicht die riesigen Aktionen, es sind die kleinen Dinge, die jetzt wichtig sind und Erfolg bringen.

Wenn ich selber mit mir im Reinen bin, ich selbst merke, das ist mein Weg, dann kann ich dies anderen als Geschenk bringen. Zuhören, da sein, sich nicht verstellen, zu seinen eigenen Fehlern stehn und dem Gegenüber zeigen, auch ich bin nur ein Mensch, mit allen Seiten, die man hat, zu zeigen, ich bin da, ich bin nichts besonderes, ich bin einfach ein Mensch.

Ich bin froh, dass ich heute so einen Tag verleben durfte und ich wünsche Ihnen und Euch allen in der jetzigen Zeit, dass Ihr Menschen findet, die Euch Hoffnung bringen und dass Ihr Hoffnung für Menschen werdet, die Euch benötigen.

Denkt daran, wenn Ihr auf Gott vertraut, dann habt Ihr den richtigen Weg eingeschlagen und dann wird die Hoffnung in Zuversicht und eine Zukunft die einfach lebenswert ist.

Ich grüße Euch herzlich, Marcel Gabriel-Simon

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 2. Mai 2020

Alles, was deine Hand, solange du Kraft hast, zu tun vorfindet, das tu! Denn es gibt weder Tun noch Rechnen noch Können noch Wissen in der Unterwelt, zu der du unterwegs bist.

( Altes Testament, Kohelet, 9,10)

Corona entschleunigt uns. Das habe ich in den letzten Wochen schon mehrfach geschrieben in den diversen Gedanken. Aber gerade jetzt, wo es nach Wochen mal wieder regnet, die Regentropfen an unsere Fensterscheiben prasseln, merken wir die Entschleunigung besonders. Denn bei strömenden Regen bleibt nicht einmal die Flucht nach draußen zu einem langen Spaziergang im Wald etc.

Aber die Corona-Pandemie und die jetzigen Regentage bieten uns auch die Chance Dinge zu tun, die in unserer Kraft stehen, einen Brief zu schreiben, denn man schon lange schreiben wollte. Den Kleiderschrank ausmisten und sich von Kleidungsstücken verabschieden, die man eh nicht mehr braucht. Die Steuererklärung machen, die man sonst immer vor sich her schiebt.

Viele praktische Dinge, die schon lange darauf warten getan zu werden.

Die jetzige Zeit bietet also die Chance sich auch vom Ballast, der auf uns lastet, zu befreien. Sich von unguten und belastenden Dingen zu befreien. Wir können lernen nicht ständig über unsere Kräfte zu gehen. Über unsere Kräfte zu gehen, weil unser eigener Anspruch es von uns verlangt.

Weil man glaubt im Ehrenamt einspringen zu müssen, da die Dinge sonst ja keiner tut.

In der Regel wird sie jemand tun.

Jemand wird in die „Lücke“ springen.

Und wenn dies nicht der Fall ist, ist es vielleicht auch Zeit sich von alten Gewohnheiten zu trennen.
So kann Neues und Kraftvolles entstehen.

Es wird vielleicht neu, anders aber genauso schön oder sogar noch Schöner.

Das gilt im Beruf, im Ehrenamt und manchmal auch im Privatleben.

Vielleicht nutzen wir die jetzige Zeit zum „Kraft tanken“.

Vielleicht nutzen wir die jetzige Zeit für die Entwicklung von Innovationen.

Geben wir dem Ungewohnten eine Chance: Angst lähmt uns dabei, denn Angst nimmt uns die Kraft.

Einen guten Start in die Woche wünscht,

Marcel Gabriel-Simon

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 25. April 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jetzt haben wir die zweite Woche nach Ostern. Wir sehen die Welt mit anderen Augen und bemerken, dass es gerade in der jetzigen Zeit wichtig ist aufeinander aufzupassen und zu achten. Wir werden sensibler für Worte und Gesten und doch spüren wir jetzt auch in uns ein Gefühl aufkommen, welches belastet, die Stimmung in uns kippt, Aggressivität, negative Emotionen und die Sprache wird härter.

Viele von uns wissen nicht, wie wertvoll es ist, dass es sie gibt.
Viele von uns wissen nicht, wie gut es uns tut, wenn wir sie sehen.
Viele von uns wissen nicht, wie uns ihr herrliches Lächeln bereichert.
Viele von uns wissen nicht, wie wohl wir uns in ihrer Nähe fühlen.
Viele von uns wissen nicht, wie arm und traurig wir ohne sie wären.
Viele von uns wissen nicht, dass sie Engel für uns sind.

Ja wir wissen es erst, wenn wir es ihnen sagen.

Stimmt dies eigentlich? Spüren wir nicht gerade jetzt, wie wichtig dem Menschen der Mensch ist? Oder ist es wieder mal so eine Momentaufnahme? Am Anfang ist alles neu, alles anders, irgendwie auch etwas was neugierig macht. Es erinnert mich selber an Weihnachten, eigentlich nur an den Heiligabend. Die Menschen haben einen seltsamen Glanz in sich, sie sehnen sich nach Geborgenheit, nach Verständnis, nach einem Moment, den man selber so gar nicht beschreiben kann, vielleicht einfach nach Liebe und Glück.

Leider vergeht dieser Moment so schnell, dass dieser bereits am ersten Weihnachtstag nicht mehr erkennbar ist und so kommt es mir auch vor. Im Anfang der Krise spüren wir diesen Zusammenhang und das Suchen nach diesem einen Moment. Doch gerade jetzt gilt es, dieses Gefühl aufrechtzuerhalten. Gerade jetzt müssen wir zusammen halten, wir müssen für Andere Engel sein und dürfen Andere als Engel auch als Geschenk annehmen.

In die Zukunft können wir leider nicht schauen aber wir wissen genau, dass keiner kommt, der mit den Fingern schnippt und alles ist wieder klar und in Ordnung. Nein, so ist es leider nicht, aber wir müssen jetzt einfach mal Vertrauen haben, Vertrauen in die Politiker, die Ärzte, die Wissenschaftler und auch in die eigene Person.

Außerdem gibt es noch jemanden und den sollte man nicht vergessen. Christus hat uns gerade gezeigt, dass er für den Menschen da ist, er ist den ganzen Weg eines Menschen gegangen, ist als Kind aufgewachsen, hat die Probleme eines Jugendlichen und eines Erwachsenen erlebt, und ist am Ende sogar grausam gequält und gestorben. Er weiß ganz genau, was in uns jetzt so abläuft, er kennt unseren Schmerz und auch unsere Freude, er kennt die Gemeinschaft aber auch die Einsamkeit und so ist er es, der alles was wir erleben auch durchgemacht hat. Dieses Christus sagte seinerzeit zu uns, wer auf mich vertraut, dem werde ich zur Seite stehen, der ist nicht alleine, der wird nicht untergehen.

Jetzt gilt zu beweisen, dass wir nicht nur leere Worte sprechen, sondern diesen auch einen Sinn und eine Bedeutung geben. Wir sind eingeschränkt in unserem Handeln, doch wir nicht eingeschränkt in unseren Gedanken, in unseren Gesprächen, in unseren Gebeten. Lasst uns jetzt einfach mal diesen Potential von uns nutzen, sprechen wir zu ihm, der ständig an unsere Seite ist und sein will, geben wir uns doch einfach mal in seine Hände und lassen uns einfach mal fallen und helfen.

Seine Stärke und unsere Bereitschaft wird dafür sorgen, dass wir in eine Zukunft gehen, die uns bald wieder glücklicher machen wird. Vertrauen wir darauf und bleiben Sie alle gesund.

Es grüßt Euch und Sie alle
Christoph Lammerding

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 18. April 2020

Mache mich stark, indem du mit meiner Stärke sympathisierst und nicht mit meiner Schwäche.
(Amos B.Alcott)

Viele von uns durchleben zur Zeit Durststrecken.
Das Warten darauf wieder Freunde- nicht nur am Telefon sprechen zu können- sondern sie im reellen Leben wiedersehen zu können.
Die Sorge um den Arbeitsplatz, macht uns Angst, oder auch die Sorge am Corona-Virus zu erkranken.
Auf der „ Durstrecke“ eint uns alle die Sehnsucht nach Normalität.
Andererseits ist jetzt die Zeit sich stärker mit sich selbst zu beschäftigen.

Mit seinen eigenen Stärken, aber auch seinen Unzulänglichkeiten.
Die Ruhe und Stille, das beschränkte „öffentliche Leben“ lässt dies zu und entschleunigt uns.

Manchmal spüren wir dabei das Gefühl, dass dies für den ein oder anderen schwer ertragbar ist.
Aber ist es vielleicht nicht auch eine Chance.

Eine Chance zur Ruhe zu kommen.

Seinen eigenen Lebenskompass zu justieren.

Wer und was ist mir wirklich wichtig?

Was erwarte ich von der Zukunft?

Manche finden dabei vielleicht auch eine innere Stärke im Gebet oder der Meditation.
Schauen wir dabei nicht nur auf das Schlechte, das Negative, was uns in Angst und Schrecken versetzt.

Schauen wir auf das Gute!

Die vielen Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls in diesen Zeiten.

Die kleinen Glücksmomente: die sprießende Blume, den singenden Vogel oder ein besonders gutes Gespräch unter Freunden am Telefon, per Mail oder durch das Video.

Im Gebet dürfen wir Christen aber eben auch auf die Zukunft schauen.

Wir überwinden den Karfreitag und bereiten uns auf die Zeit danach vor.

Vertrauen wir auf die Zukunft!

Senden wir uns gegenseitig Glücksmomente, erleben wir diese mit Gott und dem auferstandenen Jesus im Gebet oder der Meditation und schmieden wir Pläne- statt die Angst und Sorge zu weit hoch kommen zu lassen.
Probieren Sie es aus, in der kommenden Woche!

Ihr und Euer Marcel Gabriel-Simon

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 11. April 2020 - Ostersamstag

Impulstext Ostersamstag, 11.04.2020:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Freunde, liebe Kolpingsschwestern, liebe Kolpingsbrüder

wir befinden uns in einer schwierigen Zeit, in einer Zeit von schweren, festen Regeln, von Entbehrungen, von Ängsten, Gerüchten und der Ungewissheit, wie es weiter geht.
Wir sehnen uns nach Freiheit, nach Berührungen, nach den Mitmenschen und nach Normalität.
Alles hat sich verändert.           Wirklich alles?

Die Bäume tragen ein grünes Gewand, die Vögel singen und bauen bereits ihre Nester, die Blumen wagen sich mit ihren leuchtenden Farben heraus, die Sonne wärmt uns und das Wetter ist wie immer, und doch ist alles anders.
Wir spüren unsere Hilflosigkeit.

Da gibt es einen Virus, der uns kaltstellt, der uns plötzlich und mit voller Kraft zeigt, Mensch, du kannst nicht alles, du bist hier nur der zweite Sieger.
Doch obwohl dies nun Mal so ist, entdecken wir Dinge, die uns stark machen. In allem Leid spüren wir jetzt eine tiefe Verbundenheit untereinander, wir bemerken, wie wichtig es gerade jetzt ist, den Einzelnen zu unterstützen, ja, obwohl wir uns nicht berühren dürfen, dem Anderen eine Stütze sein.
Wir nehmen unseren Nachbarn wahr, wir sind besorgt, wenn wir nicht hören, wie es unseren Lieben geht.
Wir entdecken wieder den Menschen in uns und wir merken, es hat eine Bedeutung dass es mich gerade gibt.

Vielleicht mag es ein Zufall sein, dass diese Situation gerade in der Osterzeit auftaucht, eine Zeit, in der wir auf das größte Fest der Christenheit zusteuern, eine Zeit, in der Hoffnung das Wort ist.
Christus ist für uns gestorben und wieder auferstanden, dadurch hat er uns eine Hoffnung gegeben, eine Hoffnung darauf, dass wir auf ihn vertrauen können und sollen, dass es seine Wege sind, die es jetzt zu gehen gilt und dass wir vor ihnen keine Angst haben sollen.

Adolph Kolping hat in seinem Leben auch einige Rückschläge hinnehmen müssen, doch auch er hat, so wie wir jetzt, immer wieder auf Christus vertraut und sich voll in seine Hände begeben. Mutig ist er vorangegangen und mutig sind wir alle auch.

Wir, der Vorstand des DV Kolping möchten uns zunächst bei Euch allen bedanken, bedanken dafür, dass Ihr trotz der vielen Schwierigkeiten immer noch den Mut habt, für die Belange Jesus Christus und Adolph Kolping einzutreten und der Menschheit durch Eurer Vorleben zeigt, dass Christ sein nicht nur ein Wort ist, sondern eine Aufgabe, die es gilt weiterzuverbreiten.

In diesem Sinne lasst uns das Osterfest in der Hoffnung begehen, dass die Zeiten sich wieder beruhigen und dass wir jetzt alles annehmen was kommt, mit der Folge, demnächst alle wiedervereint zu sein.

Allen ein gnadenreiches, friedvolles, stilles Osterfest.

Christoph Lammerding, Vorstand Kolping DV, Kolpingsfamilie Bottrop-Boy

Wir wünschen uns allen in dieser Zeit #Hoffnungsschimmer(n)

#Hoffnungsschimmer 4. April 2020

„Der Verstand spielt auf dem Weg der Entdeckung nur eine untergeordnete Rolle. Es findet ein Sprung im Bewusstsein statt, nennen Sie es Intuition oder was Sie wollen, und die Lösung kommt zu Ihnen und Sie wissen nicht wie und warum.“

( Albert Einstein)

In der aktuellen Zeit der Unsicherheit, suchen wir alle nach Lösungen.

Lösungen aus der Krise hinaus.
Wir hoffen auf die Expertise der Fachkräfte in Wissenschaft und Forschung, hoffen auf Antworten von Ärztinnen und Ärzten

Wir sind dankbar für all diejenigen die als sogenannte systemrelevante Personen Tag für Tag die Infrastruktur am „Laufen“ halten.
Wir sehnen uns nach schnellen Lösungen, damit unser gewohnter Alltag bald wieder einkehrt.

Und müssen uns doch in etwas üben, was vielen von uns scheinbar abhandengekommen ist: Geduld.

Ist es Ihnen auch aufgefallen?
Gefühlt dreht sich die Welt langsamer, bedächtiger.
Wir beschäftigen uns mehr mit uns selbst und das ist das Gute: mit unserem Mitmenschen!
Telefonieren mit Freunden und Familie, schreiben Briefe, erledigen für den kranken Nachbarn den Einkauf oder besorgen für die Nachbarin die Medikamente aus der Apotheke.

Das alles führt uns aber auch unsere Grenzen spürbar vor Augen und manchmal fällt uns einfach die Decke auf den Kopf.
Seien Sie getrost, das ist normal. Es geht uns allen so :-).

Eins ist mir persönlich besonders wichtig geworden in diesen Zeiten: Loslassen können.

  • Loslassen – die Sorgen des Alltags.
  • Loslassen – die Ängste.
  • Loslassen – die Vorstellung, dass Beschränkungen oder Grenzen etwas Schlechtes sind.

Loslassen am Ende des Tages oder zu Beginn… das geht am Besten indem wir uns 5 Minuten am Morgen oder am Abend Zeit nehmen für ein Gebet, den Austausch mit unserem Schöpfer, der viel weiter blickt als wir selbst.
Oder wenn wir den Tag Revue passieren lassen.
Tief durchatmen.
Und dann loslassen.
Ganz bewusst.
Was geschehen ist, was kommen mag.
Unsere Gedanken, unsere Bedenken, unsere Fragen.

Damit den Knoten in unserem Gedanken oder unsere Seele versuchen zu lösen.

Tief durchatmen.

Gelassenheit annehmen in einer Situation, die nicht ewig dauern wird.

Wenn es Ihnen hilft, dann notieren Sie doch 10 Dinge, für die Sie dankbar sind, die Sie in den letzten Tagen (wieder) besonders zu schätzen gelernt haben.
Und denken Sie genau daran, wenn die negativen Gedanken zurückdrängen wollen – Sie dürfen loslassen!

Ich wünsche Ihnen und euch diese 5 Minuten Gelassenheit und achtsame Gedanken für eine gute Woche.
Achtet auf Euch und achtet aufeinander.

Einen täglichen #Hoffnungsschimmer wünscht Euch und Ihnen

Marcel Gabriel-Simon

Beraterin zur beruflichen Entwicklung.

 

Marcel Gabriel-Simon & Annika Reckewell

 

#Hoffnungsschimmer 3. April 2020

Wer Mut zeigt, macht Mut.

(Adolph Kolping)

Familienberatungstelefon für Kinder, Jugendliche und Eltern

Für Unterstützung bei Ideen oder um einfach mal miteinander zu reden, steht das Familienberatungstelefon gerne zur Verfügung: Telefon +49 201 88-51033.
Das Familienberatungstelefon ist eine Gemeinschaftsaktion aller Essener Erziehungs- und Beratungsstellen.

Corona-Virus: Tipps, wie Sie Ihre Kinder zu Hause beschäftigen können (PDF)

Weitere Tipps und Hilfen für Familien und Eltern der Stadt Essen (Klick)

Kostenloser Download: Kinderbuch mit Corona-Thematik
Aufregung im Wunderwald – und alles wegen dieser Krankheit. Eine Geschichte zum Vorlesen von Björn Enno Hermans.
Download hier auf der Seite der Stadt Hannover als PDF (Klick).

Unter dem #EssenArbeitetZusammen finden Sie viele gute Ideen, Unterstützung, Hilfen, Angebote und Informationen rund um die #CoronaKrise den #Covid-19 und #CoronaHilfen.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und #Hoffnungsschimmer!

 

#Hoffnungsschimmer 28. März 2020

Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.“

(Oscar Wilde)

Es sind schwierige Zeiten.
Zeiten, in denen wir einerseits zwangsweise Entschleunigung lernen und andererseits auch eine tiefe Angst in vielen von uns ist, wie die Zukunft werden wird.

Bleibe ich vom Virus verschont?

Wann kehrt wieder das Alltagsleben ein?

Wie geht es in meinem Beruf weiter?

All diese Fragen sind richtig und berechtigt!
Aber gerade jetzt dürfen wir die Hoffnung nicht verlieren. Entwickeln wir Visionen für die Zeit nach der Corona-Krise!

Wer Hoffnung in sich trägt und auch am Himmel noch die Sterne sehen kann, der hat in der Regel auch die Kraft diese schwierigen Zeiten zu durchstehen.
Hoffnung durch den Glauben an Gott, den Glauben an sich selbst.

Wer diese Hoffnung hat, der hat die innere Kraft, nicht nur die dunklen Momente zu sehen.
Derjenige hat Kraft auch den anderen zu sehen.
Dazu haben wir in Zeiten der Entschleunigung Zeit.
Zeit für das Telefonat oder den Videochat mit Freunden, bei denen man sich immer schon mal melden wollte.
Zeit einen Kuchen zu backen (wenn man denn noch Mehl im Supermarkt bekommt) 😉
Zeit für einen achtsamen Spaziergang zu Zweit oder als Familie.

Es mag ein recht abgedroschener Spruch sein, wenn wir davon reden, dass in der Krise auch eine Chance liegt- und es fällt schwer dieser Corona-Krise irgendetwas Positives abgewinnen zu können.
Es bringt uns alle an Grenzen.
Aber ich glaube auch, dass wir uns selbst näherkommen und den anderen.
Dass ist manchmal nicht leicht auszuhalten. Denn es kommen dann auch blinde Flecken zum Vorschein.
Aber in der Entschleunigung liegt auch die Chance.
Damit wir unseren „Stern“ zum Leuchten bringen und weiter mit offenen Augen durch die Gassen gehen.

Eine hoffungsvolle Woche wünscht Euch und Ihnen

Marcel Gabriel-Simon

Marcel Gabriel-Simon.

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Die Autorinnen und Autoren von #Hoffnungsschimmer:

Christoph Lammerding

Christoph Lammerding

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